Aktuelles rund um den Verein

"Sport im Park" vergrößert Angebot

Als "Sport im Park" 2017 getestet wurde, gehörte Zumba im Stadtgarten zu den besonders gefragten Angeboten.

24. April 2018 | 00.00 Uhr
Neuss Trainingspläne für das Jedermann-Angebot stehen. Start ist am 15. Juni.
Sport im Park ist zurück. Und wie bereits beim Start der Pilotphase im vergangenen Jahr geplant, wird dieses Jedermann-Angebot im zweiten Jahr inhaltlich erweitert. Die erste Trainingseinheit wird zwar erst am 15. Juni angeboten, doch ist der "Stundenplan" schon auf der Internetseite der Stadt und bei Facebook einzusehen. Mit Angeboten für jeden Tag - außer Sonntag.

Das Angebot kennt auch im zweiten Jahr weder Ferien noch schlechtes Wetter. Bis zum 15. September kann in öffentlichen Grünanlagen Sport unter fachkundiger Anleitung getrieben werden, ohne dass man einem Verein angehören oder sich vor der Übungseinheit anmelden müsste. Und: Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Neu im Programm sind "Pilates" und "Zumba Gold", die von der Turngemeinde Neuss (TG) angeboten werden, sowie ein "Lauftraining" von der DJK Novesia (mittwochs 19 bis 20 Uhr). Ausgebaut wurde nach Angaben der Stadt auch das ebenfalls sehr gut angenommene Wassersport-Angebot (mittwochs am Wassersportzentrum Sandhofsee). Neben "Stand-Up-Paddling", das wie schon im Vorjahr der Tauchsportverein "Pulchra Amphora" als Hausherr auf der Anlage anbietet, sind jetzt auch der Neusser Kanu-Club mit "Kanadierfahren" und die SG Holzheim mit "Kajakfahren" mit an Bord.

Da Yoga im vergangenen Jahr sehr viel Zuspruch erfuhr, wird es auch in diesem Sommer angeboten - und das nun drei Mal pro Woche mit der Yoga-Lehrerin Wiebke Schäkel (Yogimotion). Das DRK-Bildungswerk bietet wie schon 2017 dienstags in Allerheiligen ein allgemeines Fitnesstraining an. Auch der Schwimmverein ist Partner im zweiten Jahr und lädt donnerstags am Nordpark zu 90 Minuten Quigong ein.

Im Sportamt wird Sport im Park von Kirsten Esgen-Cohnen koordiniert. Sie konnte 2017 nach Ende der Pilotphase 1771 Teilnehmer zählen, im Durchschnitt 15 je Trainingseinheit. Als Gesamtkosten schlugen 8300 Euro zu Buche, von denen 5300 allein auf die Honorare für die Übungsleiter entfielen, die von den Vereinen gestellt werden.

Die waren wie auch der Stadtsportverband gerne Projektpartner, weil sie hoffen, dass sich aus der unverbindlichen Teilnahme eine Vereinsmitgliedschaft ergibt.

Info www.neuss.de/leben/sport
(nau)

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NRW-Preis Für Mädchen Und Frauen

18. April 2018 | 00.00 Uhr
Isabelle Rhine landet auf Rang drei in der Kategorie "sozial"
Neuss. Bereits zum zehnten Mal wurde in der Gelsenkirchener Zoom-Erlebniswelt am Wochenende der NRW-Preis für Mädchen und Frauen im Sport verliehen - unter dem Motto: "ohne Sie gäbe es weniger SIEge" wurden in fünf Kategorien (Sozial, Innovativ, Engagiert, Gewaltfrei und Emanzipiert) aus allen Bewerberinnen jeweils drei vorgestellt und eine schließlich ausgezeichnet. Durch den Abend führte Gisela Steinhauer mit Unterstützung von Andrea Milz, der Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, und LSB-Präsident Walter Schneeloch.

Vertreten waren die unterschiedlichsten Sportarten: Von Motorsport über Selbstverteidigung und Segeln bis hin zum ersten Mädchen-Eishockey-Team war alles dabei. Unter den 15 Nominierten Frauen war auch Isabelle Rhine von der DJK Novesia Neuss, die von Abteilungsleiter Henri Käsbach vorgeschlagen wurde. Mit ihrem Engagement beim DJK-Verband, in Arbeitsgemeinschaften mit Kleinkindern und Flüchtlingen und im eigenen Verein schaffte sie es in die Top-3 in der Kategorie Sozial.

"Ich war schon total überrascht, dass ich es bis dahin geschafft habe", sagte die 26-jährige angehende Lehrerin. Zur Vorstellung ihrer Tätigkeiten wurde ein kurzer Film auf der Ludwig-Wolker-Anlage gedreht. "Das hat super Spaß gemacht und das Ergebnis war toll, ich hatte Tränen in den Augen", so Isabelle Rhine. Obwohl es dann knapp nicht für den Preis gereicht hat, hat sich die Fahrt nach Gelsenkirchen gelohnt: "Man hat sich sehr geehrt und wertgeschätzt gefühlt, es war eine super Atmosphäre", sagte sie anschließend.
(srh)

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Vorsätze für das neue Jahr:
Neben unseren sportlichen Zielen wird auch die Internetseite aufgefrischt!
Wir bitten um etwas Geduld und werden alle Seiten nach und nach aktualisieren und modernisieren.
Für Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind wir offen, teilen Sie Ihre Ideen gerne übers Kontaktformular mit.

19. Januar 2018


 

Neues in der Presse (RP-Online 15.02.2017) über die Situation des Jahnstadions:

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Liebe Fußballer!

Die Leichtathletik-Abteilung möchte sich für eure Unterstützung beim 44. Erftlauf ganz herzlich bedanken.

Die Streckenposten sind ein wichtiger Bestandteil für das gute Gelingen eines Volkslaufes! Sie sorgen nicht nur dafür, dass die Läufer sich nicht verlieren, sondern geben dem Läufer Zuversicht und Rückhalt! Nach dem Motto,  wenn irgendetwas passiert… ist jemand da zum Helfen oder der Hilfe herbeischaffen kann.

Wie oft hören wir, dass sich Läufer während des Laufes bei den Streckposten bedanken: „Danke, dass ihr da seid! Danke für die Anfeuerung! Danke dafür, dass ihr bei Wind und Wetter ausharrt."

Also vielen Dank von uns! Wir freuen uns auf eure Sportwoche!!

Uwe Seedorf                     Henri Käsbach

 

 


  • von Sascha Karbowiak SPD-Stadtverordneter
  • 15. November 2016

Warum das Jahnstadion einen Kunstrasenplatz verdient hätte


Blick ins Jahnstadion

Heute ist es also soweit: In der Sitzung des Sportausschusses wird endlich der Abschlussbericht des „Instituts für Kooperative Planung und Sportentwicklung“ (IKPS) zur Weiterentwicklung der Neusser Sportlandschaft beraten.

Der Sportausschuss der Stadt Neuss hat in seiner Sitzung am 12.08.2015 beschlossen, das „Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung“ (IKPS) mit der Moderation und sportwissenschaftlichen Begleitung zur Erarbeitung einer Sportentwicklungsplanung zu beauftragen. Mit dem Ziel einer „sport- und bewegungsgerechten Stadt Neuss“ sollten die vorhandenen Angebots- und Organisationsstrukturen sowie die Sport- und Bewegungsräume überprüft, gegebenenfalls optimiert und zukunftsgerecht gestaltet werden. Im Februar 2016 traf sich die ins Leben gerufene Planungs- und Expertengruppe, die aus Vertretern der Ratsfraktionen, Experten aus dem Schul- und Vereinssport sowie Mitarbeitern der Stadtverwaltung bestand, das erste Mal und erarbeitete bis Anfang Juni 2016 in mehreren Arbeitssitzungen konkrete Handlungsempfehlungen, die in einem Abschlussbericht zusammengefasst wurden.

Selbstverständlich wurde sich auch mit der Frage beschäftigt, welche Bezirkssportanlagen zukünftig mit einem Kunstrasenplatz ausgestattet werden sollen. In dem Abschlussbericht wird hierzu empfohlen, mehrere im gesamten Stadtgebiet verteilte „Fußballzentren“ zu bilden. Das IKPS versteht unter einem „Fußballzentrum“ eine Bezirkssportanlage, die einen Kunstrasenplatz erhalten soll und von mehreren Sportvereinen gemeinschaftlich genutzt werden soll. Die Planungs- und Expertengruppe legte aus diesem Grund Kriterien für die Auswahl der „Fußballzentren“ fest:

  • Geographische Verteilung im Neusser Stadtgebiet
  • Zentrale Lage in einem Einzugsbereich einer gewissen Größe
  • Bereitschaft zur gemeinsamen Nutzung
  • Gute Erreichbarkeit und Verkehrsanbindung (ÖPNV, PKW, Fahrrad)
  • Ausreichende Zahl von (vorhandenen) Parkplätzen oder die Möglichkeit, diese zu schaffen
  • Hohe Auslastung durch Vereinssport (Anzahl der Mannschaften, höhere Spielklasse, Qualität der Trainer und der Nachwuchsarbeit)
  • Relativ hohe Schulnutzung
  • Technische Voraussetzungen / Vorhandensein von mehreren Fußball-Großspielfeldern oder ggf. Kleinspielfeldern

    Selbstverständlich wurde anschließend in den Sitzungen der Planungs- und Expertengruppe relativ ausführlich und kontrovers über die Benennung der Fußballzentren diskutiert. Letztendlich wurde entschieden, dass die Bezirkssportanlagen in Weißenberg, Gnadental und Norf zu Fußballzentren ernannt werden, darüber hinaus sollten Stadtverwaltung und Politik noch über ein mögliches viertes Zentrum in Innenstadtnähe diskutieren. Als mögliche Standorte wurden hierfür insbesondere die Bezirkssportanlage Reuschenberg und das Jahnstadion genannt.

    Die Auswahl der Bezirkssportanlagen konnte ich – insbesondere unter Berücksichtigung der erarbeiteten Kriterien – nicht nachvollziehen. Aus meiner Sicht erfüllt das Jahnstadion alle oben genannten Kriterien, die für den Bau eines Kunstrasenplatzes gefordert werden.

    Geographische Verteilung im Neusser Stadtgebiet:
    Die Kunstrasenplätze sollen fair im Neusser Stadtgebiet verteilt werden. Mit Rosellen, Holzheim, Hoisten und Uedesheim verfügen bereits vier Bezirkssportanlagen im Süden oder Südwesten des Stadtgebietes über einen Kunstrasenplatz. Mit Gnadental und Norf sollen nun aus meiner Sicht zwei weitere eher südliche Bezirkssportanlagen einen Kunstrasenplatz erhalten, die darüber hinaus noch sehr nah beieinander liegen. Im Norden verfügt die Bezirkssportanlage Weißenberg bereits über einen Kunstrasenplatz – es fehlt aus meiner Sicht der Bereich der Innenstadt. Und seien wir doch mal ehrlich: Zählt Reuschenberg zum Bereich der Innenstadt?

    Zentrale Lage in einem Einzugsbereich einer gewissen Größe:
    Das Jahnstadion ist die zentrale Bezirkssportanlage für die Innenstadtbezirke. Das Stadionviertel ist mit 3,5 Quadratkilometern flächenmäßig einer der größten Neusser Stadtteile, in dem circa 9.700 Einwohner leben. Darüber hinaus umfasst der Einzugsbereich des Jahnstadions auch die Innenstadt, die Pomona und das Dreikönigenviertel (insgesamt rund 28.000 Einwohner). Bevor jemand die Zahlen bezweifelt: Die stammen aus dem Abschlussbericht zum damaligen Werkstattverfahren – übrigens angefertigt vom IKPS.

    Bereitschaft zur gemeinsamen Nutzung:
    Das Jahnstadion wird bereits heute von den Vereinen DJK Novesia und FSV Vatan vereinsübergreifend genutzt. Darüber hinaus finden aktuell Gespräche mit der Stadtverwaltung und dem VfR Neuss über eine Verlagerung ins Jahnstadion statt. Das Jahnstadion wäre demzufolge die einzige Bezirkssportanlage, die von drei Vereinen gemeinschaftlich genutzt werden würde.

    Gute Erreichbarkeit und Verkehrsanbindung (ÖPNV, PKW, Fahrrad):
    Das Jahnstadion ist gut an das Verkehrsnetz angeschlossen. Mit den Bushaltestellen im Bereich der Preußenstraße und der Rheydter Straße ist es darüber hinaus auch von beiden Seiten gut an den ÖPNV angebunden, das bereits heute nahezu lückenlose Radwegenetz im Stadionviertel wird durch die Markierung von Schutzstreifen auf der Preußenstraße vervollständigt.

    Ausreichende Zahl von (vorhandenen) Parkplätzen oder die Möglichkeit, diese zu schaffen:
    Das Jahnstadion verfügt über eine solide Parkplatzausstattung rund um die Jahnstraße, einen größeren Parkplatz vor der Stadionhalle und die Möglichkeit, zusätzliche Parkplätze im Bereich der Jahnstraße zu schaffen. Die angeblich desaströse Parkplatzsituation war für die CDU ein Hauptargument gegen das Jahnstadion. Allerdings gibt es aus meiner Sicht heute keine Parkprobleme um den Fußballbetrieb des nahezu ausgelasteten Jahnstadions aufrecht zu erhalten. Und verursacht die Umwandlung eines bestehenden Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz automatisch mehr Verkehr? Und erinnern wir uns einmal mehr an das damalige Werkstattverfahren: Im Jahnstadion sollte das neue TG-Vereinszentrum errichtet werden, unter Beibehaltung des Fußball- und Freizeitsports. Angebliche Parkprobleme standen diesen Plänen seinerzeit nicht entgegen.

    Hohe Auslastung durch Vereinssport (Anzahl der Mannschaften, höhere Spielklasse, Qualität der Trainer und der Nachwuchsarbeit):
    Das Jahnstadion ist neben Weißenberg mit 19 Fußballmannschaften die Anlage mit den meisten Fußballmannschaften (17 x DJK Novesia, 2 x FSV Vatan). Mit der Verlagerung des VfR Neuss würde Anzahl der Mannschaften weiter steigen. Zum Vergleich: Gnadental (12 Mannschaften), Norf (14 Mannschaften) Reuschenberg (14 Mannschaften) und die Wolkeranlage (13 Mannschaften) verfügen allesamt über weniger Mannschaften. Darüber hinaus hat die DJK Novesia seit vielen Jahren eine sehr starke Jugendabteilung, alle Trainer arbeiten unentgeltlich und verfügen über einen Trainerschein. Die Zahlen stammen übrigens aus dem Abschlussbericht des IKPS und wurden in Zusammenarbeit mit dem städtischen Sportamt zusammengestellt.

    Relativ hohe Schulnutzung:
    Das Jahnstadion wird nach Auskunft der Stadtverwaltung von insgesamt 8 Schulen genutzt, wöchentlich suchen 20 Schulklassen die Bezirkssportanlage auf. Damit ist das Jahnstadion neben der Wolkeranlage (9 Schulen / 15 Klassen je Tag) die Anlage mit der höchsten Schulsportnutzung. Zum Vergleich: Gnadental (2 Schulen / 2 Klassen je Woche), Norf (6 Schulen, 10 Klassen je Woche), Reuschenberg (1 Schule / lediglich vereinzelte Nutzung).

    Technische Voraussetzungen / Vorhandensein von mehreren Fußball-Großspielfeldern oder ggf. Kleinspielfeldern:
    Das Jahnstadion ist die flächenmäßig größte Neusser Bezirkssportanlage. Mit 2 Tennenplätzen (mit Beleuchtung), 1 Rasenplatz, 1 Trainingswiese und 2 Bolzplätzen verfügt es bspw. über deutlich mehr Fußball-Großspiel- und Kleinspielfelder als die Bezirkssportanlage Reuschenberg (1 Tennenplatz, 1 Rasenplatz).

    Sonstiges:
    In der Planungs- und Expertengruppe wurde das Jahnstadion von mehreren Teilnehmern unter anderem aufgrund der möglichen Errichtung des bereits lange geplanten TG-Vereinszentrums nicht als Fußballzentrum gesehen. Mittlerweile ist bekannt, dass die Stadtverwaltung und die TG den Bau eines neuen Vereinszentrums entweder im Bereich des Rennbahn-Parks oder im Bereich der Internationalen Schule planen. Darüber hinaus wurde kritisiert, dass das Jahnstadion als „Zentrum für Hockey- und Tennissport“ im Hinblick auf eine mögliche „Überfrachtung“ nicht zusätzlich zum Fußballzentrum ernannt werden könnte. Neben der bereits oben thematisierten Größe der Bezirkssportanlage, zitiere ich hier erneut gerne aus dem IKPS-Abschlussbericht zum Werkstattverfahren: „Die beiden Vereinsgelände des TC Blau-Weiß Neuss und des HTC Schwarz-Weiß Neuss stellen in sich geschlossene Anlagen dar. Allein, um einen reibungslosen Bundesliga-Spielbetrieb zu gewährleisten, können diese Vereinsgelände nicht in ein öffentlich zugängliches Areal integriert werden“. Darüber hinaus wurde im Abschlussbericht das Ziel formuliert, „das Jahnstadion – unter Beibehaltung der Flächen und Anlagen der Hockey- und Tennisvereine – zu einem bedarfsgerechten Sportzentrum für Freizeit-, Vereins- und Schulsport umzugestalten“. Im ausgearbeiteten Gesamtgestaltungsplan waren im Jahnstadion übrigens 1,5 Kunstrasenplätze vorgesehen.

    Fazit:
    Da soll nochmal einer an der Eignung des Jahnstadions zweifeln. Ich werde mich auch in der morgigen Sitzung des Sportausschusses für das Jahnstadion einsetzen. Vielleicht hilft die Aufzählung, das ein oder andere Sportausschuss-Mitglied von meinem Anliegen zu überzeugen.

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